Samstag, 14. November 2009

Verfall reloaded

Mondnacht

Es war, als hätt´ der Himmel
Die Erde still geküßt, 
Daß sie im Blüten-Schimmer 
Von ihm nun träumen müßt'. 
Die Luft ging durch die Felder, 
Die Ähren wogten sacht, 
Es rauschten leis die Wälder, 
So sternklar war die Nacht. 
Und meine Seele spannte Weit ihre Flügel aus. 
Flog durch die stillen Lande, 
Als flöge sie nach Haus.

Montag, 24. August 2009

Körperlicher Verfall


Die Vergänglichkeit unserer irdischen Hülle wird uns immer wieder - meist schmerzhaft - vor Augen geführt. So jüngst geschehen bei unserem zweitjüngsten Mitstreiter - dem animalischen.
Wie es scheint, hat er große Teile seines Augenlichts einbüßen müssen - Da ist es wenig tröstlich, dass von vielen Seiten - sicherlich gut gemeint - versichert wird, dass "so ein Tier sich damit gut arrangieren könne". Schließlich ist die bei humanoideren Mitstreitern auch keine wirklich tröstlicher Erkenntnis - denn es geht einher mit einem großen Verlust an Lebensqualität.

Samstag, 25. Juli 2009

Turtel-Trio


dynamisches trio mit vier fäusten


die Bildermacherin...



...ich möchte sagen die Lichtmalerin war da, wo die Örtlichkeit sehr großen Glückes war....
und hier sind schonmal zwei ihrer Produkte!
Mehr folgt natürlich zu gegebenem Zeitpunkt!


Sonntag, 12. Juli 2009

just married


Ihr wurdet zusammen geboren
und ihr werdet auf immer zusammen sein.
Ihr werdet zusammen sein,
wenn die weissen Flügel des Todes eure Tage scheiden.
Ja, ihr werdet selbst im stummen Gedenken Gottes zusammen sein.
Aber lasst Raum zwischen euch.
Und lasst die Winde des Himmels zwischen euch tanzen.
Liebt einander, aber macht die Liebe nicht zur Fessel:
Lasst sie eher ein wogendes Meer zwischen den Ufern eurer Seelen sein.
Füllt einander den Becher, aber trinkt nicht aus einem Becher.
Gebt einander von eurem Brot, aber esst nich vom selben Laib.
Singt und tanzt zusammen und seid fröhlich, aber lasst jeden von euch allein sein,
So wie die Saiten einer Laute allein sind und doch von derselben Musik erzittern.
Gebt eure Herzen, aber nicht in des anderern Obhut.
Denn nur die Hand des Lebens kann eure Herzen umfassen.
Und steht zusammen, doch nicht zu nah:
Denn die Säulen des Tempels stehen für sich,
Und die Eiche und die Zypresse wachsen nicht im Schatten der anderen.

Mittwoch, 3. Juni 2009

Fernweh


Ein Gefühl, das mich/uns immer wieder aufs neue umschleicht. Wie schön ist eine Umgebungs- und Luftveränderung. Es muss nicht immer transatlantisch sein, um besonders schön zu sein. Zur Zeit entdecken wir makroskopisch die Biosphäre Deutschland. Wie schön es an der Nordseeküste sein kann, haben wir bereits mehrfach in diesem Jahr erfolgreich getestet. Das slowdown in heimischen Gefilden ohne die riesigen Highlights, welche bei slideshows im Kollegen- und Freundeskreis Neid bis Missgunst hervorrufen ist eine angenehme und unfassbar entspannende Erfahrung. Nach weniger als einem Tag ist man auch bereits "wirklich da". Kein Jetlag, kein nerviges Shuttle vom Airport und ähliches - absolutely smooth and relaxing....

Freitag, 29. Mai 2009

Panoptikum des Wunderlichen

In dieser Kathgorie möchte ich keine Phänomene im herrkömmlichen Sinne behandeln, sondern eher solche Dinge wie diese hier:

Panoptikum