Freitag, 29. Mai 2009

Panoptikum des Wunderlichen

In dieser Kathgorie möchte ich keine Phänomene im herrkömmlichen Sinne behandeln, sondern eher solche Dinge wie diese hier:

Panoptikum

Donnerstag, 28. Mai 2009

Traumfrau


Aus Pixeln und binären Zeichen stand Sie vor mir und beeindruckte mich nachhaltig mit ihrem unkonventionellen Bewerbungsschreiben. Sie hatte es offenbar definitiv auf Abwehr von allem Tumben abgesehen und versuchte über den schönen Geist zu beeindrucken - dies wurde ebenfalls durch das digitale Antlitz unterstrichen, welches auch nicht ansatzweise an ihre wahre Schönheit heranreichen konnte. Davon magisch angezogen warf ich meine ehedem eisernen Vorsätze über Bord und ging in den Clinch.

Und wenn man so einen kapitalen Fang machen kann - sollte man alles geben, um die Göttin für sich zu gewinnen - die Notwendigkeit dessen zeichnete sich beim ersten materialisierten Aufeinandertreffen bereits durch massiven Schlafentzug ab.

Obiges historisches Fahrgeschäft zeichnet zu einem nicht geringem Teil den weiteren Weg der beiden füreinander fleischgewordenen Protagonisten auf - aber dazu später ;-)

Lieblingsobst aus Cupertino


Wie bereits im Eingangspost erwähnt: Ich stehe nunmal auf die Produkte mit dem leuchtenden McIntosh drauf - denn ja: apple ist wirklich nach dieser Apfelsorte benannt.

Unsere Historie - denn meine bessere Hälfte und ich waren bereits vor unserer Symbiose beide Apple-User umfasst bereits viele Gerätschaften, die sich dank Betriebssystem und Design als Trojaner in unser Herz geschlichen haben.

Bei unserem Kennenlernen waren es ein imac g4 - die Lampe, ein Powermac G5 und ein Powerbook G4 - nachdem wir wischenzeitlich noch nen imac Intel hatten ists aktuell nur das letzte Macbook der weißen Serie - die Anschaffung eines großen Bruders (Intel iMac 24") ist aber fest ins Visier genommen...
und dann wären dann ja noch die ipods - von mir zunächst als überflüssig abgestempelt und dann ob des Designs in Form des ipod mini silver doch in meine Hände gerutscht, gab ich das Teil über die elektronische Bucht alsbald weiter - um darauf 3 Wochen (!) später einen Job in der Landeshauptstadt anzutreten - damals noch 120 km vom Wohnort entfernt...

darauf folgten: ipod shuffle, ipod nano, ipod classic und ipod touch - lediglich das ipohone hat noch nicht Einzug gehalten - aber ich warte nur darauf, dass his steveness zu uns Jüngern herabsteigt, um die "next generation" dem Volk zu geben...

muss klingen, als sei ich der Konsumterrorist, der Bin Laden in einer anderen Unterdisziplin das Wasser reichen kann - dabei ist das mein einziger Fimmel... glaub ich ;)

Helden der Neuzeit


Man neigt dazu, die "alten Heroen" auf höhere Sockel zu stellen - aber wie sieht dies in 50 Jahren aus? Werden unsere Kindeskinder sich lieber und/oder besser an Leute der aktuellen Gegenwart erinnern? Vielleicht wird dies auch eine wiederkehrende blogsparte mit Kurzportraits.

Heute:
Theo Jansen

Viellecht kennt ihr die Strandbeester aus einer vergangenen Werbung eines bayerischen Automobilproduzenten....

http://www.bmw.com/com/de/insights/explore/bmw_magazine/03_2007/_shared/img/jansen.jpg

Theo Jansen ist jedenfalls ein bemerkenswerter Künstler, für den ein blogeintrag ein bisschen wenig ist...
http://www.youtube.com/watch?v=a7Ny5BYc-Fs&feature=PlayList&p=3A5C7FEFA253B0DA&index=1

Die Frage, die sich stellt, ist: Brauchen wir Visionäre und Idealisten wie Jansen, auch in Bereichen wie der Kubst?

Die alte Garde

Viel Erfahrung zeichnet sie aus - und die Güte und Gelassenheit, die wohl nur andere Ältere nachvollziehen können. Die Beiden sind hier wohl ins rechte Interieur gerückt, wobei der Abschied von der Recamiere dem etwas Behaarterem der Beiden deutlich schwerer fiel - war dies doch seine Chill-out-area, in dem er den schlafederweise den lieben Gott einen guten Kater sein lies - jetzt ists halt der Hochflorteppich - und er liebt ihn noch mehr...


Ein echtes Convenience-Chameleon eben . . .

Elfriede gab uns ein neues zuhause


Aus dem beschaulichen Münsterland ins Bergische zu ziehen - und dann auch noch in das befürchtete Epizentrum der sozialen Problemzone - Whooopatal - das muss Liebe gewesen sein. ...
und dies war auch der Grund, warum ich ins Tal gezogen bin.
Und ich muss - trotzdes ich mich - nach meinen Wohnort gefragt - immer wieder bei Rechtfertigungen ertappe - eine Lanze fürs Bergische brechen:

Sicher - es gibt das Klischee-Wuppertal - aber - nach einigem Suchen - findes sich hier eine kleine aber feine Menge an Kleinoden, die sich sehen lassen können. Dazuzählt auch unser kleines Schlösschen in Ronsdorf - fast auf Höhe Lichtscheid.

Sicher - ich verfluche auch noch heute, nach ein paar Jahren, das erhabene Terrain - aber vorrangig, wenn ich laufend oder radelnd unterwegs bin.

Also werde ich wohl ab jetzt von hier aus in unregelmäßigen Abständen über Erwähnenswertes berichten - und: ja - das entscheide ich völlig subjektiv.
Ich werde mich mit meinem Lieblingsrechner aus Cupertino hinsetzen und drauflosschreiben. Wers mag, schaut mal rein, wer nicht - tja... Pech - für wen auch immer!